Über mich und wie es begann

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Hinter diesem entstehenden "Buch" steckt ein ganz normaler Mensch mit allen möglichen Schwächen und Macken, der sich auf der Suche nach seinem Glauben machte. Und ihn fand, aber dazu später…

Ich möchte hier meine kleine Geschichte erzählen, wie mein Glaube zum Glauben wurde, wie ich mich viele Jahre selbst belogen habe und wo ich strauchele.

Ich bin nur ein kleiner IT Manager, kein Theologe, kein Wissenschaftler und für besonders schlau halte ich mich auch nicht. Ich bin sicher meine Texte sind holprig und stilistisch eher etwas körnig. 😁

Das, was ich hier so schreibe, hat keinen wissenschaftlichen Anspruch oder lässt sich in irgendeiner Form beweisen, wie es nun mal beim Glauben so ist. Es soll nur meine ganz eigene Sicht der Dinge darstellen und wie ich meinen Weg denke gefunden zu haben.

Es ist ein Gedankenspiel, wenn es für dich passt super, wenn nicht ist es auch super. Wenn es auch nur einem Menschen hilft, ist das Ziel erreicht.

Zum aktuellen Zeitpunkt bin ich 59 Jahre alt (2026) und habe vor ca. einem Jahr damit begonnen mich mit dem Thema Glaube intensiv auseinanderzusetzen.

Es gab eine ganze Zeit vorher einen Stupser von einem Pastor, mit dem ich telefonierte. Der Grund war damals mein Wunsch eine Messe für meine verstorbenen Eltern lesen zu lassen. In dem Gespräch sind wir unter anderem auf das Thema Theodizee (der Begriff wird dir auch immer wieder begegnen und ist der Versuch zu erklären, wie sich die grausame Welt mit Gottes Gnade vereinbaren lässt) gekommen und er legte mir das biblische Buch Hiob nahe. Meine ersten Gehversuche des Bibellesens scheiterten aber sowas von kläglich, fast schon sagenumwoben. Ich ließ es dann erstmal dabei und legte das Thema ad acta.

Irgendwie dachte ich immer, ich sei ein gläubiger Mensch, irgendwie so. Und je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, umso mehr merke ich: Das war ein Satz mit X, das war wohl nix.

Am Anfang war das Wort….also her mit der Bibel, im Schrank findet sich sicher ein Exemplar und los geht’s. Naiv wie ich war, las ich die Worte und Sätze und angekommen ist genau NICHTS. Was war denn nun das? Auch die Wiederholung war nicht sehr beeindruckend.

Schon mal für den werten Leser vorab: Bibel lesen ist nicht ganz so trivial, das ist kein Roman, die Bibel ist ein Kunstwerk. Aber das sagen viele Menschen schon viel zu lange.

Um es mal auf meinen Nenner zu bringen: Ein Vers sagt mitunter mehr aus, als es ein ganzer Roman kann, aber DAS merkt man erst später. [[Der verlorene Sohn]]

Also Geld in die Hand nehmen und eine Studienbibel kaufen. Viel Geld, die Dinger sind exklusiv. Es hat sich gelohnt, auf einmal sind da Hintergründe und ein Lexikon ist auch dabei. Ich kann es nur empfehlen!

Es keimte der Gedanke: Jetzt wird es einfach…Huste Puste, wieder der Griff ins Klo. Studienbibeln leiden unter Fachbegriffen. Eschatologie ist so ein Wort, dass man schließlich jeden Tag nutzt. Du nicht? Na,, ich leider auch nicht. Hier hilft nur dranbleiben, nach und nach setzen sich die Begriffe und aus dem Kauderwelsch wird allmählich ein Knopf.

Ich habe meinen Start auf die Evangelien des neuen Testaments gelegt, diese finde ich eher chronologisch orientiert und recht verständlich.

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